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200ms – die magische Grenze für unser 🧠

Florian Narr
Letzte Änderung:

Im Internet ist Geschwindigkeit von viele Faktoren abhängig! Nicht nur die Internetverbindung sondern auch die zugrundeliegende Technik spielt eine Rolle. Es entstehen schnell ein paar 100 Millisekunden bis der User überhaupt den ersten Inhalt präsentiert bekommt.

Wird eine Website schnell geladen und dem User so die Information „instant“ zur Verfügung gestellt, wird der User eine gut Experience haben. Auch im SEO ist es ein wichtiger Faktor, dass die Seite schnell geladen und im Browser aufgebaut wird.

Als Growth Agentur wie wir es sind, ist Speed essentiell! Das darf kein Hinderniss sein und muss ASAP gefixt werden sollte eine Webseite langsam sein. Es gibt viele Möglichkeiten um die Geschwindigkeit der Webseite zu überprüfen. Allen voran stehen die Core Web Vitals die Google als Ranking-Faktor offiziell führen.

Wie funktioniert das Internet

Das Internet ist ein weltweites System von verbundenen Computernetzwerken, die das Protokoll TCP/IP verwenden, um Milliarden von Benutzern weltweit zu bedienen. Es ist ein Netzwerk von Netzwerken, das aus privaten, öffentlichen, akademischen, geschäftlichen und Regierungsnetzwerken unterschiedlicher lokaler und globaler Reichweite besteht und durch eine Vielzahl elektronischer, drahtloser und optischer Netzwerktechnologien verbunden ist.

Das Internet bietet eine Vielzahl von Informationsressourcen und Diensten wie die verknüpften Hypertextdokumente und Anwendungen des World Wide Web (WWW), E-Mail, Telefonie und Dateisysteme.

Geschwindigkeiten unter 200ms oder weniger hinzubekommen ist aber einfach!

Das Auge und der Cortex - Unser visuelles System

Wenn man sich genauer mit den „200ms“ und UX (User-Experience) befasst ,wird es spannend und erklärt, woher die Behauptung überhaupt kommt oder kommen könnte.

Es gibt 3 große Komponenten beim Menschen, die Visuelle Wahrnehmung beeinflussen:

  • das Auge (Kamera)
  • Sehnerven in Richtung visueller Cortex (Verbindung)
  • Hirn (CPU)

Das visuelle System, wie es im Ganzen genannt wird, besteht noch aus weiteren Komponenten. Wie der Netzhaut, Sehnervenkreuzung (Chiasma opticum), Seitlicher Kniehöcker usw. – ist aber für unsere Zwecken nicht wichtig.

Basierend auf Messungen benötigt ein optischer Reiz vom Auge bis hin zum visuellen Cortex rund 50ms oder mehr.

Somit ist die Verbindung zwischen Auge und Cortex, langsamer als der Verbindungsaufbau von einem Client in Europa zu einem Server in den USA.

Der Cortex ist der Bereich des Gehirns, der für höhere kognitive Funktionen wie Sprache, Gedächtnis, logisches Denken und Bewusstsein verantwortlich ist.

Ein weitere Störfaktor bei der Verarbeitung von visuellen Reizen ist, dass der Informationsfluss vom Auge zum Cortex zwischen 10 und 20 Mal pro Minute unterbrochen wird. So können sich unsere Augen nicht nur von der Umwelt erholen, sondern auch die Informationen, die sie erhalten, verarbeiten. Verhindert aber, dass Informationen laufend aufgenommen werden können.

Fazit: Webseiten müssen nicht schneller als 250ms sein!

Unser Auge ist alle paar Sekunden für ~200ms geschlossen. Dazu benötigt die Information vom Auge bis hin zum Cortex ~50ms. Weiters kommen noch ein paar Unbekannte hinzu. Wie schnell verarbeitet das Gehirn die Info? Ist man abgelenkt oder sonst irgendwas…

Ergibt: 200ms + 50ms = ~250ms
Alles unter 250ms, bis die Webseite geladen ist, ist in Ordnung!

Aber Achtung: Viele Webseiten benötigen durch ihren komplexen technischen Aufbau weit mehr als 250ms. 2 bis 3 Sekunden sind keine Seltenheit. Unsere visuelle Wahrnehmung hat in diesem Fall viel Zeit, um die Information zu verarbeiten. Das „Surfen“ im Netz kommt so ins Stocken und der User hat eine schlechte User Experience.

Generell sollte eine Webseite keine Sekunde benötigen, bis sie fix und fertig dem User präsentiert wird. Das gilt es immer zu unterbieten und es ist heutzutage keine Hexerei mehr.

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Florian Narr
Florian Narr

Geschäftsführer von KLIXPERT.io & Softwareentwickler

Softwareentwickler, Unternehmer & Growth-Marketing-Experte.
Gründer und Geschäftsführer von KLIXPERT.io (Dopamin Marketing GmbH). Seit dem 18. Lebensjahr selbstständig mit Fokus auf technologische und unternehmerische Innovation. Gründer einer spezialisierten Growth- und Performance-Marketing-Agentur, die auf datengetriebene Strategien, KI-gestützte Tools und kanalübergreifende Performance-Ads setzt. Wir liefern keine Vanity Metrics, sondern echte Wachstumstreiber – durch Experimente, A/B-Tests, Pre-Mortems und klare, nachhaltige Strategien. Privat findet Florian Energie beim Laufen & Paragleiten – neugierig, offen, wachstumsorientiert.

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